1. Wissen
Es ist wie mit allem:
Wenn etwas Freude machen soll, dann muß man auch verstehen, worum es geht. Beim Ministrieren ist es nicht anders: Je besser man Bescheid weiß, desto mehr Freude macht es. Zum Beispiel:
Warum bewege ich mich wie im Gottesdienst? Welche Aufgaben übernehmen die einzelnen Ministranten? Was macht ein Akolyth? Was ein Librifer? Was ist der Unterschied zwischen Gehen und Schreiten? Warum ist die heilige Messe die Feier für Christen?
2. Gemeinschaft
Susanne und Sebastian und Elisabeth und Paul und Caroline und Anna und Viktoria und Victoria und Maximilian und Bernhard und Johanna und Michaela und Dominic und Melanie und Katharina und Florian und und und.
Wer zu den Ministranten kommt, erlebt eine bunte Schar, die gemeinsam spielt, feiert, Spaß hat und betet. Schön, wenn du mitmachst.
Jeden Freitag!
3. Herz
Wissen will gelebt sein. Was nützt ein Fahrrad, wenn es nie gefahren wird? Was nutzt die heilige Messe, wenn sie nicht gelebt wird?
Auch hier ein Beispiel:
Wenn wir uns in der hl. Messe den Friedensgruß reichen ("Der Friede sei mit dir"), drücken wir damit unsere Bereitschaft aus, Menschen des Friedens sein zu wollen - nicht nur in der Kirche, sondern auch daheim und unter Freunden und in der Schule.
Tatsächlich überall. Das verlangt ganz schön Mut. Und ein offenes Herz.
Aber es ist zu schaffen. Denn in der heiligen Messe bekommst du die Kraft dazu.
Grafik:
Glühbirne: Siegfried Fries / pixelio.de
Kinder: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de