Am 31. Jänner tagte der Pfarrgemeinderat (kurz auch PGR genannt). Es war die letzte Sitzung der Periode 2007-2012 und daher auch zum größeren Teil der Rückschau auf 5 ereignisreiche Jahre gewidmet. Wie immer ein paar Eindrücke für unsere Online-Kirchenbesucher, wenn Sie auf Weiterlesen klicken.
Das verschwommene Bild zeigt den Pfarrgemeindrat beim "Abendgebet"in der Kirche als Einstimmung auf die Sitzung.
In den Berichten beschäftigte sich der PGR mit
- dem Thema Kirchenmusik. Eifrige SurferInnen kennen das schon - siehe link. Ein Orgelarbeitskreis konstituiert sich und wird ein Konzept für das Thema Orgel bis in den Herbst ausarbeiten. Bei Interesse: Kontakt Johannes Lenius.
- weiters wurde über die Pfarrgemeinderatswahl berichtet, da am 31.1 12:00 die Frist zur Anmeldung als KandidatIn abgelaufen war. Hurra, es gibt 11 Kandidatinnen und 11 Kandidaten, Altersschnitt 43 Jahre. Mehr kann man für die Gleichberechtigung und die Verjüngung nicht mehr tun. Jetzt ist die Qual der Wahl am 17. und 18. März bei Ihnen. In Kürze werden wir die zu Wählenden hier vorstellen. Danke auch für die vielen Vorschläge, die von Ihnen abgegeben wurden (60 waren es, davon haben eben diese 22 eine Einverständniserklärung abgegeben)
- Die Projektgruppen, die bei der letzten Pfarrgemeinderatsklausur die 4 Projekte übernommen hatten, berichteten.
- Das Projekt Medidationsraum beginnt mit einem Ausmalen des Aufganges (Danke Rudi Friedreich) und wird mit den weiteren Überlegungen zu einer regelmässigen Meditationsmöglichkeit fortgesetzt (Maria Denner)
- Das Projekt "Spirituelles Angebot Brunnen" (im übertragenen Sinn, keine Angst - kein neuer Brunnen) wird im neuen Pfarrgemeinderat weiterbearbeitet (Erika Trabauer)
- Das Projekt "Übersicht über die Gruppierungen in der Pfarre" ist in der Endphase und wird bald im Internet zu bewundern sein (Jakob Piringer)
- Das Projekt "Nöte der Zeit in Stockerau" brachte eine grosse Anzahl von den Nöten zugeordneten Massnahmen. Diese müssen nun dokumentiert dem neuen Pfarrgemeinderat zum Beschluss fertig gemacht werden (Günther Preisinger)
Dann widmete sich der PGR dem Rückblick.
Vieles ist in den 5 Jahren passiert und neu gemacht worden. Hier ein Auszug:
- Das grosse Werk der Kirchenrenovierung, die 1,3 Millionen Euro gekostet hat und Dank der Zuwendungen von Bund, Land und Gemeinde und grosszügigster Stockerauer Spenden ohne finazielles Abendteuer beendet werden konnte.
- Der reibungslose Pfarrerwechsel von Karl Pichelbauer zu Markus Beranek
- Der Umzug der Kirchenbeitragsstelle in den Pfarrhof
- Die Einstellung von Essen auf Rädern und die Übergabe an andere Organisationen
- Die Lange Nacht der Kirche fand erstmals am 30.5. 2008 statt. Seither gab es 4 Lange Nächte
- Paulusjahr, Apostelgeschichte 2010, Stadtkreuzweg, Messen ausserhalb der Kirche (Erdäpfelfest, Wiesener Siedlung)
- Die Wiederaufnahme des Kathreintanzes im Z2000
- Die Gestaltung des Koloman-Jubiläumsjahres mit den vielen pfarrlichen Aktivitäten
- Der neue Weinviertler Pilgerweg, der mitten durch Stockerau führt, samt den organisierten Wallfahrten
- Neugestaltetes Pfarrblatt, neuer Internetauftritt der Pfarre
- Neugestaltung der Caritasaktivitäten (z.B. Sprechstunde, Firmworkshops,kinder.punkt)
- Beschäftigung mit dem Thema Missbrauch
- aber auch bewusste Auflösung von Fachausschüssen, um Platz für Neues zu machen
- Reanimation der Katholischen Jugend
- Neue Veranstaltungsreihen wie "Scheidung - Wiederverheiratet", fragwürdig im TRAtelier
- Der interreligiöse Dialog (islamisch, evangelisch, katholisch, serbisch orthodox)
- und vieles mehr, das uns bereits selbstverständlich geworden ist.
In einer feedback-Runde wurde von allen das freundschaftliche Klima im Pfarrgemeinderat ("Wir gehen gerne hin und freuen uns, die anderen zu treffen") belobigt. Aber auch Kritik an der manchmal wenig konsequenten Weiterführung sprudelnder Ideen wurde zu Recht geäussert.
Der Pfarrgemeinderat genehmigte nach kurzer Diskussion den Jahresabschluss 2011 der Kirchen- und der Caritasrechnung.
Alles in Allem eine schöne Zeit und eine Herausforderung für den neuen Pfarrgemeinderat, nach 5 Jahren wieder einen so positiven Rückblick machen zu können. Pfarrer Markus Beranek dankte allen Pfarrgemeinderätinnen- und Räten, die bereits wissen, dass sie nicht mehr antreten für ihr Engagement und dann wurde bei einem kleinen Imbiss und Umtrunk noch der Abschluss einer schönen Pfarrgemeinderatsperiode gefeiert.

Der "alte" PGR vor dem Portal des Schlosses Großrussbach im September 2011.
Von den Gewählten fehlt im Bild Helga Lauermann und Ernst Lauermann.
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