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Karnabrunn 2011

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 Am Sonntag, dem 18. September 2012 gedachten wir wieder des Gelöbnisses, das die Stockerauer vor 297 Jahren gemacht haben, und brachen von Stockerau um 6 Uhr früh zur Wallfahrtskirche (Hl. Dreifaltigkeit) in Karnabrunn auf....

Stockdunkel war es noch, aber die Morgeröte erwischte uns bereits beim Senningbach. Immer wieder stiessen neue Wallfahrergruppen dazu, der Pilgerzug schwoll mächtig bis zu fast 100 Pilgerinnen und Pilgern quer durch alle Altersgruppen an. Der angenehme Feldweg war durch den Bau der West-Austria-Gaspipline-Erweiterung (OMV) unpassierbar, so nutzten wir die Ernstbrunnerstrasse. Beim Ortseingang von Leitzersdorf war die erste Station, die von unserer Jugend gestaltet wurde. "Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen" lautete ein Text und "Atme in uns, Hl. Geist" war das dazupassende Lied. Etwas Geist gab es dann auch als Labung für den Weiterweg durch unsere gastlichen Leitzersdorfer Mitpilger.

Weiter ging es bei starkem Seitensturm, der Rudi Friedreich, der das geschmückte Kreuz vorantrug, fast vom rechten Weg abbrachte. Am Ortsende von Haselbach war die nächste Station, die Pfarrer Markus Beranek gestaltete. Die Pilgerinnen und Pilger bekamen Kärtchen "Gerufen in die Schule des Meisters" mit einem Gebet aus Apostelgeschichte 2010 (hier auf der letzten Seite). Der Weg nach Niederhollabrunn rief förmlich nach einem besinnlichen, glorreichen Rosenkranz, den uns Tom Kruczinsky und Christina Mölzer mit der neuen Lautsprecheranlage, von Hans Kleedorfer geschleppt,  bestens trotz starkem Wind vorbeteten.

In Niederhollabrunn machten wir die Traditionspause, Rudi Friedreich gab das Kreuz an einen Mitpilger ab und um 9:30 ging es weiter Richtung Karnabrunn. Bei einem Wegkreuz gab es die letzte Station vor dem Ziel, die uns Emmerich Kern gestaltete hatte. Mit dem Gebet für das Vikariat unter dem Manhartsberg schlossen wir diese kurze Andacht ab: "Wir werden es nicht schaffen aus eigener Kraft. Du musst uns an der Hand nehmen, damit wir die Zukunft der Kirche in unserem Vikariat mit dir gestalten" hiess ein Absatz aus dem tröstlichen Gebet (hier zur besseren Wirkung gleich vierfach). 

Jetzt war es nicht mehr weit zur Wallfahrtskirche. Ein ordentlicher Berg noch und dann der Einzug in die wunderschön restaurierte Kirche. Der neue Pfarrer von Karnabrunn, ein deutlicher und personifizierter Hinweis auf die grosse Weltkirche, begrüßte uns herzlich und wir feierten mit den per Auto angereisten Stockerauerinnen und - rauern eine besinnliche Messe. 

Pralle Würstel waren der nicht mehr so besinnliche Abschluß, die in der Toriser-Hütte feilgeboten wurden. Um 13:15 brach die etwas kleinere Nachmittagswallfahrt mit einer Pause in Niederhollabrunn und einer Labung in Leitzerdorf wieder nach Hause auf.

Hier ein paar Schnappschüsse, mehr (viel mehr) in der Galerie.

  

  

 

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Letzte Änderung: 16.05.2012, 20:49