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Die Weihe

Priester- und Diakonweihe © Rupprecht | kathbild.at"Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt." Diese Textstelle aus dem Prophetenbuch des Jesaja liest Jesus in seiner Heimat Nazareth den Menschen in der Synagoge vor. Das Wort "Christus", wie Jesus von seinen Anhängern nach seinem Tode genannt wurde, heißt wörtlich übersetzt "der Gesalbte".

Das II. Vatikanische Konzil hat das Sakrament der Weihe in einer dreigliedrigen Form zum Ausdruck gebracht: Bischof - Priester - Diakon.

Bischof - Fülle des Weihesakramentes: Der eigentliche Leiter der kirchlichen Gemeinde im Vollsinn. Er ist eingebunden in das Kollegium der Bischöfe, dem der Bischof von Rom vorsteht.

Priester - der Mitarbeiter der Bischöfe: eingebunden in sein Presbyterum (die Gemeinschaft der Priester, dem der Bischof vorsteht) leitet der Priester die Gemeinde, verkündet die Frohe Botschaft, steht der Eucharistie vor, hat für seine Gemeinde zu beten und besonders für die "Armen" da zu sein" -"Tag für Tag sich Christus enger zu verbinden" (aus der Weiheliturgie).

Diakon - "zum Dienst": Ebenso an der Sendung Christi teilnehmend ist der Diakon "zum Dienst" berufen. Dies manifestiert sich unter anderem darin, im caritativen Tun der Kirche die Gegenwart Christi deutlich zu machen, verschiedenste liturgische Dienste zu vollziehen und die Frohe Botschaft zu verkünden.


Letzte Änderung: 10.12.2007, 15:06