24. November 2020

Pfarre Stockerau

Von Gottes Geist bewegt gemeinsam das Leben gestalten

Gute Nachricht für Maria

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2. Gute Nachricht für Maria

Diese Seite ist Teil unserer Erstkommunionvorbereitung

und bezieht sich auf den Abschnitt „Der neue König“

auf S. 173 der Neukirchner Kinderbibel

Bild von Welcome to all and thank you for your visit ! ツ auf Pixabay

Du hast den Abschnitt "Gute Nachricht für Maria" in der Neukirchner Kinderbibel schon gelesen?

Lust auf ein Quiz?

Wie heißt Marias Verwandte?

Woran erkannte Marias Verwandte, dass Marias Kind etwas Besonderes ist?

Für Erwachsene:

Bei aller Romantik wirft die Erzählung des Besuchs von Maria bei Elisabeth einige Fragen auf. Woher weiß Elisabeth von der Schwangerschaft Mariens? Und überhaupt von der Besonderheit Jesu?
Dem Evangelisten Lukas sind diese Fragen völlig egal. Seine Absicht ist eine andere. Er drückt einen theologischen Sachverhalt aus: Dass es sich bei Jesus, dem Sohn der Maria, um den menschgewordenen Gott handelt, ist nur im Glauben erkennbar. Außerhalb des Glaubens ist dieser Jesus zwar ein beachtlicher Redner, zuweilen ein Revolutionär, manchmal ein Frauenversteher und Kinderfreund, aber damit hat es sich schon.
Die wahre Natur des Jesus Christus ist, wahrer Mensch und wahrer Gott zu sein. Wahrer Gott heißt, nicht bloß Bote oder Prophet zu sein, sondern Gott selbst, die grenzenlose, menschgewordene Liebe. Wir Christen tun uns schwer damit, die überkommenen Gottesbilder loszuwerden und die biblische Botschaft anzunehmen, dass Gott Wort ist, Botschaft. Es ist nicht nur reine Liebe, sondern zugleich das Wort dieser reinen Liebe, ihre Mitteilung. Wenn diese unendliche Liebe Mensch wird, was wir an Weihnachten feiern, sehen wir Gott mit unseren Augen. Natürlich nur als Glaubende.
Nicht nur Maria ist uns ein Vorbild im Glauben, sondern auf ihre Weise auch Elisabeth. Der ungeborene Prophet Johannes in ihrem Bauch teilt ihr die Freude über die Ankunft des Erlösers mit. Haben wir auch einen inneren Propheten unter dem Herzen, der uns voller Freude darauf hinweist, dass wir in einer unüberbietbaren Gemeinschaft mit Gott leben?

(Diakon Dr. Andreas Bell Quelle: Bibelbild.de)

Zum Nachdenken und Besprechen in der Familie

Woran hat Maria wohl erkannt, dass es sich um einen Engel der von Gott kommt handelt?

Ich glaube, Maria hat sich nicht getraut, jemandem zu erzählen, was geschehen ist. Ist es schwierig, so ein Geheimnis für sich zu behalten? Konnte Maria Elisabeth alles erzählen?

Zwei Wörter sind besonders wichtig: „gesegnet“ und „hüpfen“.

„Gesegnet sein“  kommt von „Segen“; und „Segen“ kommt von „Sagen“. Dahinter steckt das lateinische Wort für „segnen“. Das ist „benedicere“ – und das heißt „jemandem etwas Gutes sagen“. Wenn man jemandem sagt, er sei gesegnet, dann sagt man damit, dass er auf einem guten Weg ist. Man weiß, Gott ist diesem Menschen nahe. Wenn zwei Kinder, die sich gut verstehen, einander begegnen, springen sie oft vor Freude. So tut es auch – auch wenn es noch gar nicht geboren ist, das Kind von Elisabeth. Es wird einmal Johannes heißen und viel mit Jesus, dem Kind von Maria, zu tun haben.

Elisabeth und Johannes spüren, dass hier etwas besonderes geschieht. Maria, die Jesus, Gottes Sohn, in sich trägt, kommt zu Besuch. Elisabeth und Johannes haben allen Grund zur Freude.

Übrigens: Die Geschichte ist so berühmt, dass es sogar eine Kurzform der Geschichte gibt, die manchmal in der Kirche gebetet wird. Das Gebet heißt:

Gegrüßet seist Du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mir dir.

Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Und dann endet das Gebet mit:

Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

(Dr. Werner Kleine Quelle: bibelbild.de)

 

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