Traude AuerPastoralassistentin Traude Auer über ihre Erfahrungen in London:

Vortrag

1. Was hat Dir an der Reise gefallen?

Neue Menschen kennenzulernen bzw nach langer Zeit wieder zu sehen (bei zwei Personen aus der Gruppe war es tatsächlich so, dass wir uns schon ewig kennen, aber komplett aus den Augen verloren haben) und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Viel von dem, was ich im letzten Jahr von London und HTB und den Menschen dort gehört habe konnte ich zu meinen ganz persönlichen Erfahrungen machen und kann jetzt ganz einfach sagen „JA, das ist ja wirklich so!“

Ich bin reich beschenkt zurückgekommen und möchte nicht missen, dabei gewesen zu sein.

  • dass alles vom Gebet getragen und begleitet ist!

  • dass es klare Strukturen gibt, von der Priesterausbildung bis zum gemeinsamen Essen bei den div. Veranstaltungen

  • wie viele Dienste scheinbar ganz selbstverständlich von den Gemeindemitgliedern übernommen werden

  • Umgestaltung der Kirchenräume bis hin zur Errichtung von Cafes

  • Spannende Predigten, deren Länge niemanden stört

  • Gastfreundschaft in einer ansprechenden und sehr angenehmen Atmosphäre

  • Professionalität beim Einsatz von Technik und Musik

  • Keine Sitzung, keine Zusammenkunft, keine Veranstaltung ohne Gebet. Freies Gebet statt vorbereitet auf Zetteln ………….

  • Bedeutung von Leitung und Team: nichts ist dem Zufall überlassen, jede Gemeinde bekommt das Team, das passt.

  • Genaue Blick auf das Umfeld und die Menschen, die dort leben

  • Bedeutung von Mission, immer mit Blick auf die Menschen in der Gemeinde (Bsp.: Gefängnis, Kaffeehaus, …)

  • Jede Idee braucht ein Konzept, eine Struktur und gut ausgebildete Menschen, die sich um die Umsetzung kümmern

Der „Prayer Ministry“ Abend, im speziellen alles was mit Heilung im Zusammenhang stand!

Keine Stille und kein Rückzugsort in den Kirchen

Enge Grenze zwischen gottesdienstlicher Feier und Show

Dem gemeinsamen freien Gebet einen Platz zu geben.

Noch viel mehr auf Umgangsformen, Freundlichkeit und Gastfreund-schaft zu achten.

Den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, die Leitungsfunktionen in ihren Gruppen haben, die Bedeutung dessen bewusst machen.

Trotz Größe und mancher Verständnisschwierigkeiten war doch spürbar, dass wir eine vom Geist Gottes getragenen Gruppe waren. Dankbar für alle, die die Aufgabe des Übersetzens übernommen haben.

Leider ist es nicht immer gelungen, ein für alle in der Gruppe gutes Gehtempo zu entwickeln und leider wurde das auch erst am letzten Tag ausgesprochen …………!

Am Ende war für mich schon ein Zusammenwachsen innerhalb des Pfarrverbandes spürbar – ein wichtiger und notwendiger Schritt!

Ich möchte ganz vielen Menschen in unserer Pfarre, im Freundes- und Familienkreis von meinen Eindrücken und Erfahrungen erzählen, merke aber wie sehr ich an meine Grenzen komme, wenn Fragen nach geplanter Veränderung und einem Zeitplan gestellt werden.

Das Team und ihre Leitung bekommt dabei eine große Bedeutung, denn wir können nur gemeinsam – getragen und geführt vom Heiligen Geist – die nächsten Schritte setzen.