Meine Londonerfahrungen von Norbert Kölbl

31. Dezember 2018 Aus Von Tom Kruczynski
Meine Londonerfahrungen von Norbert Kölbl

1. Was hat Dir an der Reise gefallen?

Der Aufbruch und die Initiative unseres Pfarrverbands sich neue Impulse von außen zu holen um ihn im Sinne der Botschaft Jesu weiter zu beleben und sie den Menschen im Pfarrverband, oder auch darüber hinaus, wieder zugänglicher zu machen.


2. Was hat Dich am meisten angesprochen?

Die Idee nicht die Menschen in ein Zentrum, also z.B. in die Pfarre bzw. die Kirche nach Stockerau zu bringen, sondern die Pfarren vor Ort (wie z.B. Haselbach) mit ansprechenden Initiativen und Aktivitäten neu zu inspirieren und die Glaubensvermittlung damit zu beleben.

3. Was hast Du gelernt oder wieder neu erfahren?

Wie wichtig Teamarbeit und konstruktive  Zusammenarbeit ist und dass man auch auf die Unsterstützung des Heiligen Geistes vertrauen darf.    Dass das Wohlwollen und das gegenseitige Verständnist aller die im Sinne Jesu unterwegs sind, Gemeinschaft, Friede und Freude hervorbringen.    Dass eine hohe Professionalität ansprechend sein kann, diese sicher aber auch Menschen abschreckt wenn man das Gefühl eines aufgesetzten Schauspiels bekommt.

4. Was war für Dich befremdlich?

Die für mich ungewohnte Nutzung des Altarraumes: Für mich, als ehemaligen Ministrant, war das Hochaltarbild, das ja den Kirchenpatron darstellt, immer wichtig. In einigen von uns besuchten Diensten (bis auf einen) war der Altarraum nicht für die Feier der Eucharistie bestimmt: der Blick auf das Hochaltarbild war verstellt oder durch eine Projektionsleinwand behindert. Der schöne Nebeneffekt dabei war aber, dass die Hauptgestalter des Gottesdienstes mehr in Nähe oder in die Mitte der Messbesucher rücken.

5. Was möchtest Du bei uns verwirklichen?

Ich glaube, dass es wichtig sein wird auch die Idee umzusetzen, die Messbesucher in verschiedene Zielgruppen zu teilen und jede dieser Gruppen gezielt anzusprechen.


6. Wie war die Gruppe?

Die Gruppe war vielfältig, bunt, motiviert und neugierig was uns der heilige Geist in der Weltmetropole London für unseren, im Vergleich dazu kleinen, Pfarrverband zeigen will. Ich hatte das Gefühl, dass wir als Gruppe doch großteils harmonisch unterwegs waren und durch den gegenseitigen Austausch in der Gruppe das Erlebte eindrücklicher wurde und länger in Erinnerung bleibt.

7. Was ist Dir noch wichtig zu sagen?

Dass wir hier doch mit anderen Rahmenbedingungen konfrontiert sind: Weltmetropole <-> Kleinstadt; katholische <-> anglikanische Kirche; Zölibat.  Dass wir in London den aktuellen Zustand eines bereits 30-jährigen Erneuerungsprozesses gesehen haben.