Katholische Pfarre St. Stephan Stockerau – aktuell
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Kloster St. Koloman Hornerstraße 75, 2000 Stockerau, Österreich


 

Adventmarkt ein sensationeller Erfolg

 

 

 

 

 

 

Wir danken allen Besucherinnen und Besuchern und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Adventmarkts 2019 für das sensationelle Endergebnis von € 6.327,90

Vergelt’s Gott!

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Eigentlich – eigentlich sollte hier ein Text von mir stehen, der zum heutigen Sonntagsevangelium passt – also zum großen Thema Umkehr. Doch ist in diesen Tagen der große Fundamentaltheologe Johann Baptist Metz gestorben. Ein Fundamentaltheologe ist ein Verteidiger des Glaubens inmitten der Anfragen der Welt. Er (oder sie) nimmt die Kritik der Atheisten und Agnostiker ernst und ringt mit ihnen um ein glaubwürdiges Bild von Kirche. Diese Auseinandersetzung ist manchmal mehr philosophischer manchmal mehr politischer Natur.

Euer Pfarrer tom​

„Das eucharistische Tischtuch zwischen uns und den armen Kirchen (ist) zerrissen, weil wir ihnen in ihrem Elend und ihrer Unterdrückung nicht mit unserer Umkehr beistehen und weil wir uns weigern, auf das zu hören, was als Prophetie des gemeinsamen Aufbruchs aus diesen armen Kirchen zu uns dringt“
(aus dem Buch „Jenseits bürgerlicher Religion“ 1980!)
„Haben wir nicht selbst die Betreuungskirche so sehr verinnerlicht, dass wir meinen, alles an kirchlicher Erneuerung hinge schließlich davon ab, dass die Betreuer, also vorweg der Papst und die Bischöfe, sich ändern? Tatsächlich geht es darum, dass die Betreuten sich ändern und sich nicht einfach wie Betreute benehmen.“ – „Deshalb sollten wir auch jenen Mangel an Bußfertigkeit und Selbstkritik, den wir in der Kirche, speziell bei unseren kirchlichen Amtsträgern, beklagen, wenigstens bei uns selbst überwinden.“
Sein Gegenbild ist das Bild einer Initiativ-Kirche, die sich selbst in die Hand nimmt.
Seine Kritik an der bürgerlichen Religion geht weiter: „Die bürgerliche Gesellschaft ruht nicht, bis die Religion zu ihr und zu ihren Plausibilitäten passt“. […] „Der Bürger lässt die Religion nicht mehr an sich heran, er bedient sich ihrer, wenn er sie ‚braucht’.“
Darum braucht es: „eine bis in die Wurzeln gehende Umkehr, die auch die ökonomischen Grundlagen unseres gesellschaftlichen Lebens einbezieht.“
gefunden auf: paterberndhagenkord.blog

So lade ich ein, diesen Gedanken nachzugehen, wie sehr wir immer noch der Umkehr bedürfen – um der Menschen und der Glaubwürdigkeit des Christentums willen.